Ganz egal welche Anstrengungen sie auch unternehmen, wie hochwertig ihre Informationen auch sind – ohne Listung ihrer Seite in den Suchmaschinen werden die User Ihre Website nicht finden. Wenn man bedenkt, dass 85% der Internetnutzer Suchmaschinen benutzen um Webseiten zu finden und 90% der Internetnutzer sich nicht mehr als die ersten 30 Links ansehen, wird deutlich welches Potential ein guter Suchmaschinenrang in sich birgt. Suchmaschinen entscheiden über ihren Traffic.
Mit der Bereitstellung von Informationen erfüllen Sie schon einen Großteil der Kriterien, die Ihre Seite für Suchmaschinen interessant machen. Zusätzlich gibt es jede Menge an nützlichen Tipps, um die Platzierung zu optimieren. Patentrezept gibt es jedoch keines, da die Algorithmen der Suchmaschinen zu den bestgehüteten Geheimnissen der Online Branche zählen.
Alle hier aufgeführten Tipps basieren ausschließlich auf unserer Erfahrung.
Willkommen im Land der Suchmaschinenoptimierer!
Mittlerweile gibt es mehr als 50 verschiedene HTML und Designelemente einer Website, die das Ranking beeinflussen. Immer relevanter wird dabei der Text innerhalb von <body> … </body>, aber auch die Linkpopularität.
Die Ratschläge unter „Einstieg ins Affiliate Business sind somit schon die halbe Miete für einen guten Suchmaschinenrang.
Etwas schwieriger gestaltet sich die Erhöhung der Link-Popularität. Auch die Seitenstruktur, das Design und die Dichte und Position der Keywords haben Einfluss auf das Ranking. Suchmaschinen bedienen sich bei der Seiten-Bewertung so genannter Spider und Robots, die sich durch den Quelltext der Seite arbeiten und diesen an Hand eines Algorithmus bewerten.
Bei Grafiken, Java Applets als auch Flash-Inhalten stößt der Spider an seine Grenzen und Sie an das Ende ihrer Suchmaschinenkarriere. Machen Sie sich also vor der eigentlichen Seitenprogrammierung Gedanken, wie sie die Suchmaschinenfreundlichkeit gewährleisten.
Keywords:
Hierzu sollten sie wissen, welche Begriffe/Begriffkombinationen die meisten User eingeben, wenn sie auf der Suche nach Informationen sind, wie sie Ihre Seite beinhalten wird.
Fragen Sie am besten auch Freunde und Bekannte um subjektive Eingleisigkeit zu vermeiden. Sobald sie auf diese Weise mindestens 6 verschiedene Begriffkombinationen gefunden haben, sollten sie einige davon bei Google ausprobieren.
Schauen Sie sich in aller Ruhe die ersten 10 Seiten ihrer Mitbewerber an Hand des Quelltextes an und überprüfen Sie, welche Metatags von diesen gesetzt werden. Besonders die Metags „<meta name="description" ...> und <meta name="keywords" ...> sind für sie besonders interessant.
Sollten Sie sich für die gleichen Keywords entscheiden, stellen sie vorab sicher, dass es sich nicht um geschützte Begriffe handelt. Bei einem stark umkämpüften Themengebiet, ist es sinnvoll sich auf Keyword-Kombinationen zu konzentrieren.
Die Suchbegriffkombination sollte dann aus 2 bis 3 Keywords bestehen (z.B. „Segelboot gebraucht“ oder „Segelboot restaurieren“…). Gibt es wenig Konkurrenz können Sie auch auf einzelne Keywords optimieren.
Kommen wir zum Webseitendesign:
Arbeiten sie mit so viel Text wie möglich. Wie schon weiter oben erwähnt, haben Spider ihre liebe Not mit Grafiken.
Benutzen Sie HTML-konforme Überschriften (<h1> - <h4>). An besten direkt nach <body>. Verwenden Sie für ihre Überschrift die vorab festgelegten Keywords. Verzichten Sie auf Bilder an Stelle des Heading-Tags. Ein <strong> Tag, mit einigen Keywords, kommt auch sehr gut bei Spidern an.
Am besten positionieren Sie diesen direkt unter der Überschrift. Experimentieren Sie in diesem Zusammenhang auch einmal mit <b> oder <i> Formatierungen. Manche Suchmaschinen honorieren das. Insgesamt sollten sie jedoch nicht öfters als ein- bis zweimal zu den eben genannten Stilelementen im body-Text greifen.
Achten Sie darauf, dass interne Links als auch Links auf externe Seiten die relevanten Keywords beinhalten. Verzichten Sie, wenn möglich, vollständig auf die Verwendung von Frames. Mit Hilfe von Tabellen und Cascading-Style-Sheets erreichen Sie nahezu identische grafische Endergebnisse.
Kommen wir zur Struktur der Webseite.
Am besten Sie beschränken sich auf maximal 3 Verzeichnisebenen. Ein flache Struktur könnte somit wie folgt aussehen:
| Root-Indexseite (www.fahrrad123-online.de) | ||||||||
| Verzeichnis (Rennräder) | Verzeichnis (Mountainbikes) | Verzeichnis (Tourenräder | ||||||
| Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 |
Navigiert ein User auf die zweite Seite im Verzeichnis Mountainbikes ergibt sich somit die folgende URL-Adresse:
http://www.fahrrad123-online.de/Mountainbikes/Seite2
Flache Strukturen erleichtern den Spidern den Besuch ihrer Unterseiten und damit wiederum Ihre Indexierung. Berücksichten Sie auch bei der Namensgebung der Seiten die ermittelten Keywords / Keyword-Kombinationen. Interne Verlinkungen ihrer Seiten sollten möglichst mittels Textlinks erfolgen. Ihre Keywords sollten sich auch in den Textlinks wiederfinden. Belohnt wird ihr Verzicht auf grafische Verlinkung mit Ihrem Aufstieg im Suchmaschinen-Ranking.
Beschränken Sie sich auf maximal 4 Links auf externe Seiten.
Google
Eingehende Links auf Ihrer Website – also andere Seiten die auf Ihre Seite verlinken, spielen insbesondere bei Google eine herausragende Bedeutung.
Google unterstellt mit der Systematik der „Link-Popularität“, dass eine Seite umso relevanter ist, je mehr Seiten auf diese verlinken. Kümmern Sie sich also darum, Links von anderen qualitativen, themenrelevanten Seiten zu erhalten. Je relevanter
die jeweiligen Seiten von Google indiziert wurden, desto weiter steigen Sie im Ranking nach oben.
Wenn Sie mit CSS arbeiten, lagern sie diese am besten in eine externe Datei aus und benennen die Datei mit einem Schlüsselbegriff. So müssen sich die Spider nicht endlos durch den Quellcode arbeiten, um auf die einschlägigen Keywords im body-Text zu gelangen.
Bedenken Sie, dass es nicht nur darauf ankommt, wie oft und in welchen Tags die keywords aufgeführt werden, sondern auch wo sie stehen. Gerade deshalb sollten die ersten 20 Zeilen des Quellcodes nicht mit CSS-Definitionen oder Java-Script „verschwendet werden.
Setzen Sie alles daran, dass die Spider den „keywordreichen Text“ so schnell wie möglich finden. Im Mittelteil Ihres Body-Textes können sie etwas freizügiger mit Grafiken hantieren. „Alt“-Tags sind jedoch auch hier ein absolutes Muss! Erst am Ende der Seite müssen Sie wieder strengeren Suchmaschinen-Kriterien entsprechen. Hier werden die Keywords für die Spider wieder relevanter. Am besten Sie setzen am Ende der Seite einige Textlinks mit entsprechenden Schlüsselwörtern. Auch eine Zusammenfassung des Seiteninhalts mit den einschlägigen Keywords ist denkbar.
Achten sie zuletzt darauf, dass die Schlüsselwort-Dichte zwischen 5%-7% beträgt. Hierzu können Sie auch das folgende kostenlose Tool benutzen: http://www.keyworddensity.com/.
Denken Sie bei der Seitengestaltung immer daran, dass ein Spider den Quelltext von oben nach unten liest. Dies führt bei einer vierspaltigen Tabelle beispielsweise dazu, dass Keywords, welche sich in der 4. Spalte befinden, erst viel weiter unten im Code vom Spider gelesen werden. Relevante Keywords sollten sich somit möglichst weit links in den Spalten befinden.
Bevor sie ihre Seite bei der/den Suchmaschinen eintragen lassen, überprüfen Sie nochmals alle Links hinsichtlich Ihrer Funktionsfähigkeit. Unterziehen Sie auch nochmals ihre HTML Künste einer näheren Untersuchung. Unter http://validator.w3.org/. finden Sie ein Online-Tool des W3C Konsortiums, welches einen Gültigkeitscheck ihres Codes ermöglicht. Passt auch dieser, steht einer Anmeldung bei den einschlägigen Suchmaschinen nichts mehr im Weg.