Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, abgekürzt SCHUFA, ist eine Auskunftei auf privatwirtschaftlicher Basis, die von der kreditgebenden Wirtschaft getragen wird. Hauptaufgabe ist es, Kreditgeber oder andere Dienstleister vor möglichen Verlusten oder Kreditausfällen zu schützen.
Außerdem sollen Kreditnehmer beziehungsweise Verbraucher vor übermäßig hoher Verschuldung bewahrt werden. Die SCHUFA ist im Besitz von knapp 370 Millionen Einzeldaten von 62 Millionen Personen. Sie bezieht sie aus den Quellen ihrer Vertragspartner.
Jeder der schon einmal ein Girokonto eröffnet oder ein Kredit beantragt hat, wurde auf eine Einwilligung zur Prüfung der SCHUFA-Akte oder zur Übermittlung der Daten an die SCHUFA Holding AG hingewiesen. Nach dieser Einwilligung zur Prüfung oder Übermittlung werden Daten wie, Name, Geburtsdatum, Anschrift sowie ehemalige Abwicklungen von Geschäftsbeziehungen oder etwa nichtvertragsmäßigem Verhalten, aufgenommen und geprüft. Will man auf diese Überprüfung verzichten, bietet der Markt die Möglichkeit schufafreier Kredite, die auch oft unter dem Markenbegriff „ Schweizer Kredit“ vertrieben werden. Wie der Name schon sagt, hat dieser Kredit seinen Ursprung im Land der Banken. Der speziell auf deutsche Staatsangehörige zugeschnittene Kleinkredit verzichtet auf die Schufa Auskunft, die normalerweise im Rahmen der Bonitätsprüfung von den meisten Banken in Deutschland durchgeführt wird. Die standardisierte Kreditsummen von 3.500€ und die Laufzeit von 40 Monaten machen diesen Kredit zu einer kleinen Besonderheit auf dem Finanzmarkt. Der Schweizer Kredit ermöglicht es ihnen, schnell, einfach und umkompliziert auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren
Fakten:
Schufa: Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung