Das "blacklisting" wird häufig im Zusammenhang mit E-Mails erwähnt, kann aber auch Programme betreffen und ist bei Suchmaschinen üblich. Im E-Mail-Verkehr bedeutet blacklisting, dass auf lokalen, aber auch zentralen Servern eine Liste von E-Mail-Adressen, IP-Adressen und Domains geführt werden, die zum Beispiel durch massiven Spam unangenehm auffielen. Eine E-Mail mit entsprechend gelistetem Absender kann abgelehnt, gelöscht oder als „Spam“ gekennzeichnet im entsprechenden „Briefkasten“ landen. Leider sind mittlerweile auch häufig E-Mails von Absendern, meist kleinere Unternehmen, vom blacklisting betroffen, welche integrierte Serverlösungen haben. Programme unterliegen meist individuellem blacklisting, um deren Ausführung zu vermeiden. Schulen, Unternehmen aber auch Privatanwender können mittels blacklisting so bestimmte Programme grundsätzlich vom Einsatz ausschließen. Suchmaschinen nutzen das "blacklisting" gegen jede Form von Spamdexing.