Werbe-Aktionen, die mit sehr geringen Aufwand eine breite Wirkung erzielen sollen, werden als Guerilla-Marketing bezeichnet. Oft sind gerade die ungewöhnlichsten Marketing-Aktionen am erfolgreichsten. Geprägt wurde der Begriff vom US-amerikanischen Marketing-Profi Jay. C. Levinson. Er brachte im Jahr 1984 das 'Guerilla Marketing Handbuch' heraus, bis heute eines der erfolgreichsten Bücher dieser Sparte und in 37 Sprachen erschienen. Die in sich ab etwa Mitte der 1990er Jahre rapide erneuernde Medienlandschaft, nahm Levinson zum Anlass, seine Guerilla-Strategien in seinem Buch 'Guerilla Marketing – Offensives Werben für kleine und mittlere Unternehmen' zu optimieren. Thomas Patalas modifizierte diese Strategien in seinem Werk 'Guerilla Marketing – Ideen schlagen Budget' nochmals und rückt potenzielle Kunden in den Mittelpunkt. Was möchte ein Interessent über eine Leistung oder Produkt als erstes wissen? Für Käufer steht der eigene Vorteil bei einem Kauf im Vordergrund. Patalas sieht in der 'zündenden Idee', den Schlüssel zu erfolgreichem Guerilla-Marketing.